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Anwaltskanzlei Grell, Zürich - Wir bieten der Klientschaft eine lösungsorientierte und persönliche Beratung an, indem wir in die rechtlichen Abklärungen auch wirtschaftliche, steuerliche und persönliche Umstände einbeziehen. Schwerpunktmässig befassen wir uns mit Bau- und Immobilienrecht, Gesellschafts- und Handelsrecht sowie mit Vertragsrecht.  Zudem ist Boris Grell Fachanwalt SAV Bau- und Immobilienrecht.

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Filtering by Category: Nachbarrecht

Aussichtsschutz trotz Bäumen

Boris Grell

In einem bemerkenswerten Fall aus dem Kanton Zürich hatte das Bundesgericht kürzlich zu entscheiden (5A_898/2015 vom 11. Juli 2016), unter welchen Voraussetzungen man sich nicht mehr auf eine während langer Zeit nicht beachtete Grunddienstbarkeit zur Durchsetzung eines Aussichtsschutzes berufen kann.  In diesem Entscheid äusserte sich das Bundesgericht überdies zu der in der Rechtslehre bislang ebenfalls kontrovers diskutierten Rechtsfrage, ob im Gerichtsprozess die Stockwerkeigentümergemeinschaft oder ob die einzelnen Stockwerkeigentümer die Durchsetzung der vorgenannten Grunddienstbarkeit einklagen müssen.

 

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Pflanzabstände - Verwirkung Beseitigungsanspruch

Boris Grell

Mit dem zaghaften Frühlingsbeginn richtet sich das Augenmerk wieder zusehends auf den Garten mit dessen derzeit blühenden Sträuchern und Bäumen.  Aber nicht nur die Gewächse im eigenen Garten interessieren den der Natur zugeneigten Eigentümer.  Vielmehr ist auch des Nachbars Garten von grossem Interesse, wobei besonders die grenznahen Gewächse interessieren und zu Nachbarstreitereien führen können, die manchmal bis vor das Bundesgericht gezogen werden.

Im vorliegenden Fall störte sich der Grundstückeigentümer A daran, dass der Nachbar B verschiedene Bäume und Hecken in einem ungesetzlichen Unterabstand zur Grundstückgrenze gesetzt habe. 

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(Zu) gierige Nachbarn – Von der Kommerzialisierung einer Rechtsposition

Boris Grell

Das Bundesgericht hat mit seinem richtungsweisenden Entscheid vom 4. Juli 2014 (BGer 6B_1049/2013) dazu beigetragen, dass einem in der Baubranche leider immer wieder begegneten Phänomen wohl bald Einhalt geboten werden wird:   Will ein Bauherr – in diesem Fall ein Generalunternehmer – ein Bauprojekt realisieren, muss er mit Widerstand rechnen, insb. von Nachbarn, die sich aus welchen Gründen auch immer gegen das Bauprojekt wehren.  Soweit so gut.  Denn es entspricht dem Selbstverständnis eines Rechtsstaates, dass sich jeder Betroffene mit den ihm vom Recht zur Verfügung stehenden Rechtsmitteln bei den zuständigen Behörden und Gerichten Gehör und bestenfalls Recht verschaffen kann.  Im vorliegenden Streitfall hat der betroffene Nachbar den Bogen aber überspannt.

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Event: Der SVIT-Zürich lädt zum Stehlunch "Immobilienrecht"

Boris Grell

Der SVIT Zürich lädt wiederum zum traditionellen Stehlunch. Nach einem ersten Referat im Herbst 2011 spreche ich zu neuen Entscheiden des Schweizerischen Bundesgerichts zum Bau- und Immobilienrecht aus den Jahren 2012 und 2013.

Der Anlass findet am 7. November 2013, von 11.30 Uhr bis 14.00 Uhr im Zunfthaus zur Meisen, Zürich, statt.

Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Die Anmeldungen werden nach ihrem Eingang berücksichtigt. SVIT-Zürich-Mitglieder haben Vorrang. 

Den Anmeldetalon können Sie hier herunterladen.

 

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Präsentation im PDF-Format

Wenn Kinder und Musik die Harmonie stören

Boris Grell

Es ist nicht nur so, dass das Gras auf der anderen Seite des Zauns stets grüner ist.  Auch Kinderlärm scheint stets lauter und störender zu sein, wenn es nicht die eigenen Kinder sind.  Das Gleiche gilt für Musik, die man nicht selber (ab)spielt.  Auch hier kann es schnell zu Reibereien und Streitereien mit den Nachbarn kommen.  Neben der eigentlichen Lärmthematik kann man sich zudem trefflich über den guten Musikgeschmack oder die richtige Erziehung der Kinder streiten.  Diese Diskussionen überlasse ich gerne anderen und konzentriere mich nachfolgend darauf, das rechtliche Lärmumfeld zu beackern:  Was muss ich mir gefallen lassen und wo sind die Grenzen?

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Rechtliches zum Umgang mit Gewächsen

Boris Grell

Bald ist es wieder soweit:  Nach den dunklen und kalten Wintertagen naht der Frühling, der sich mit jungen Trieben, ersten, zaghaften Blüten sowie mit ermunterndem, frühmorgentlichem Vogelgezwitscher empfiehlt.  Doch nahen mit der Frühlingszeit neue Herausforderungen rund um den Gartenunterhalt und Fragen, die auch rechtlich gewürdigt werden sollen.  Vorab:  Obwohl es sich doch recht gefährlich anhört, sollte es keine rechtlichen Probleme geben, wenn der eifrige Hausgärtner wieder den Rasen sprengt oder wenn das Rabattengemüse ins Kraut schiesst.  Doch wie verhält es sich, wenn mein lieber Nachbar seinen Haselstrauch nicht gehörig stutzt, sodass wieder einmal unzählige Haselnüsse und Blütenkätzchen in unserem Garten liegen?  Und wie sieht es aus mit der gemeinsamen Grenzhecke, die mein Nachbar regelmässig und ohne mein Wissen oder Einverständnis viel zu stark zurück schneidet?

Was muss ich mir alles gefallen lassen und gibt es Grenzen?  Diesen Fragen möchte ich im Folgenden nachgehen.

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Sommerzeit: Lärmzeit! Much Ado about What?

Boris Grell

Ist sie nicht herrlich, diese Sommerzeit!  Abgesehen von den nicht mehr so angenehmen Temperaturen im Büro (oder der Erkältung wegen der nicht speziell auf die eigenen Bedürfnisse regulierbaren Klimaanlage) kann man die langen Tage und die lauen Nächte geniessen, draussen essen und es sich nach getaner Arbeit auf dem Liegestuhl im Freien gemütlich einrichten…  Wenn da nur nicht dieser Nachbar wäre, der sich immer wieder mit seinem röhrenden Rasenmäher an seiner doch wirklich kleinen Zierrasenfläche vergreifen würde.  Zudem ist er ein miserabler Grillmeister, lässt er an den Wochenenden seine Schweinswürste konstant über der offenen Flamme schwarzrösten!  Nicht viel besser sind die Nachbarn auf der anderen Seite, resp. die von ihnen beigezogenen Bauunternehmen.  Diese erdreisten sich sogar am Samstag frühmorgens, die Planierarbeiten vorzunehmen für die neuen Parkplätze im vorher doch so blumenreichen Vorgarten!

Was muss ich mir alles gefallen lassen; es gibt doch Grenzen!?

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Weitere Fälle aus der Immobilienrechtspraxis

Boris Grell

Zu dieser Fallsammlung: Seit der Publikation des ersten Bandes von Fällen aus der Immobilienrechtspraxis sind in der Immobilia, der Verbandszeitschrift des SVIT Schweiz, weitere Bundesgerichtsentscheide und Neuerungen mit immobilienrechtlichem Bezug erschienen. In der vorliegenden Fallsammlung sind die in den Jahren 2009 bis 2011 in der Immobilia publizierten Jus- News-Artikel neu themenspezifisch aufbereitet und aktualisiert worden. Wie bereits der erste Band richtet sich diese Publikation sowohl an Immobilienprofis wie auch an Personen, welche sich in den diversen Ausbildungen befinden, welche durch den SVIT und seine Partner angeboten werden.

Link zur Publikation und Bestellmöglichkeiten

Aussichtsschutz dank Nachbarrecht

Boris Grell

A und B sind benachbarte Liegenschaftseigentümer, wobei sich das Grundstück des A hangaufwärts und von einer Strasse getrennt vom Grundstück des Eigentümers B befindet. A fühlte sich durch die nachträglich angepflanzte und stark gewachsene Thuja-Hecke des B im Genuss seiner ehemals einmalig schönen Seesicht gestört.

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